Tag der Offenen Tür PDF Drucken E-Mail

Ein Jahr GZaL
Von Sascha Kappel

„Gestatten, wir sind das neue Gesundheitszentrum am Lambertiplatz“: So offen und freundlich - mit Musik eines Streichquartetts der Musikschule und der Band „Trefoil“ - sind die zahlreichen Besucher am Samstag beim ersten Tag der offenen Tür begrüßt worden.

17 Ärzte haben hier ihr Domizil - drei weitere werden folgen (wir berichteten). „Die Besucher sollen sehen, dass hier eine Einheit entstanden ist“, so Apotheker Dr. Jürgen Weßelbaum.

Und als Einheit präsentierte sich das Gesundheitszentrum dann auch. Alle Praxen waren zur Besichtigung geöffnet. Und jede bot besondere Aktionen zum Mitmachen, Tests oder Info-Stände, die sich um das Thema Gesundheit drehten. Ärzte hielten Vorträge.

Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern
Klicken, um zu vergrößern

Für Kinder hatte auf Einladung der kieferorthopädischen Praxis Dr. Monika Sluka und Dr. Holger Winnenburg das Krocky-Mobil, ein ganz besonderer Bus, auf dem Vorplatz Halt gemacht. Darin wurde unter anderem gezeigt, was durch Daumenlutschen passieren kann. In einer integrierten Zahndisko konnten die kleinen Gäste unter Schwarzlicht nachschauen, ob sie ihre Zähne richtig geputzt habe.

Am Tag der offenen Tür beteiligte sich auch das Gesundheitsamt, welches auf „Zuckerfallen“ in Lebensmitteln, die Schwangeren- und die Schwangerschaftskonfliktberatung aufmerksam machte. Die Agentur für Arbeit informierte über Berufe im Gesundheitswesen und die Firma Hörgut lud zum Hörtest.

Aber auch über Nichtmedizinisches konnten sich Gäste freuen: eine Hüpfburg, Kinderschminken und Zauberer Michael Sondermeyer sorgten für Kurzweil.

Bei den Besuchern kam das neue Gesundheitszentrum an: „Ich finde sowas gut. So spart man sich das Hin-und-her-Rennen,“ meinte Anke Uphues. Dass drei weitere Praxen folgen, zeigt den Bedarf. Müssen die anderen Ärzte nun Angst davor haben, Patienten zu verlieren? Weßelbaum: „Das Zentrum soll andere Ärzte nicht ausgrenzen, sondern mit einbeziehen. Man muss da verantwortungsvoll handeln und ein soziales Gewissen haben.“ Die Patienten hätten den Vorteil der kurzen Wege und dass fachübergreifende Behandlungen möglich seien. Und Weßelbaum hat weitere Visionen: „Vielleicht kann das Zentrum in der Zukunft Verträge mit den Krankenkassen schließen. Wir wollen etwas Innovatives aufbauen.“

Am Ende vom Tag der offenen Tür, zog Dr. Weßelbaum dann auch ein positives Fazit: „Der Tag hat sich wirklich gelohnt und ist sehr gut angekommen. Wir konnten den Standort näherbringen.“