GZaL wird erweitert PDF Drucken E-Mail

Umbau des Commerzbank-Gebäudes beginnt.

Das Gesundheitszentrum am Lambertiplatz bleibt auf gesundem Wachstumskurs. Inzwischen sind die Handwerker auch ins Commerzbank-Gebäude eingezogen, um die Abrundung des Gesundheitszentrums rund um die Lambertikirche in Angriff zu nehmen.

Blaumann statt weißer Kragen dominiert dort das Bild, denn die Banker sind inzwischen in die Fahrschulräume neben dem Eiscafe San Remo ausgewichen. Das wird ihnen die lange Wartezeit versüßen, bis sie wieder in ihr angestammtes Objekt zurückkehren können. Bauherr Dr. Jürgen Weßelbaum: "In einem Jahr wollen wir fertig sein."

Architekt Johannes Evers erläuterte gestern auf Anfrage der AZ, dass der Baukörper komplett entkernt wird. Eine neue Blender-Fassade mit Sandstein-Elementen und ein neues rotes Dach sollen die Passanten erfreuen. Während die Bankfiliale mit deutlich aufgehübschter Hülle im Erdgeschoss bestehen bleibt, wird man sich darüber in insgesamt drei neuen Arztpraxen um das Wohl der Patienten bemühen. Dazu Weßelbaum: "Fest steht bereits, dass dort eine Praxis für Kiefernorthopädie und Urologie eröffnet werden."
GZaL wird erweitert
Bauen das Gesundheitszentrums am Lambertiplatz aus:
Bauherr Dr. Jügen Weßelbaum (Mitte) mit den Architekten Johannes Evers (r.)
und Mark Vordermark. (Foto: ugo)


Die Erschließung des Gesundheitshauses Nummer vier wird über ein neues Treppenhaus erfolgen, das effektvoll am Ende des Commerzbank-Gebäudes zum AZ-Pressehaus hin eingefügt wird. Von den Parkplätzen her gibt es ein reichhaltiges Angebot rund um den Lambertiplatz. Auch per Bus ist das Zentrum mit der Haltestelle im Schatten der Lambertikirche optimal zu erreichen.

Immerhin an die 3000 Patienten werden pro Tag in dem Zentrum erwartet, wenn es mit 14 Praxen komplett fertig sein wird. Schon jetzt seien es dort an die 2500 pro Tag, verweist Weßelbaum auf eine dazu durchgeführte Erhebung.

Zum Gesundheitszentrum am Lambertiplatz gehören neben der Marktapotheke Weßelbaums das Awo-Gebäude, Haus Wysocki und eben demnächst auch die Commerzbank-Immobilie. Weßelbaum zum Konzept: "Die integrierte Versorgung im Gesundheitswesen wird sich durchsetzen."

VON VON UWE GOERLICH